Bruchsteinpflaster aus Waschbetonplatten

Eine Sache, die mein Haus ziemlich hässlich machte, war die lange schmale Einfahrt voller Waschbetonplatten.

Eine neue Pflasterung der Fläche stand aus finanziellen Gründen nicht zur Debatte. Zudem nutzte ich die Einfahrt ohnehin nicht fürs Auto bzw. nur den vorderen Teil als Parkplatz, aber in die Garage fuhr ich ohnehin nie rein. Dementsprechend gab es keinen Grund, dass die ganze Fläche versiegelt sein musste, im Gegenteil war es mein Bestreben, der Natur ein kleines Stückchen zurück zu geben.

Um die vorhandenen Ressourcen sinnvoll zu integrieren, nutzte ich die Waschbetonplatten dazu, ein Bruchsteinpflaster zu machen. Das bedeutet, sie hochzunehmen, kaputt zu schlagen und verkehrt herum neu zu verlegen. Kräftezehrend und langwierig, aber dafür nachhaltig und zum Nulltarif.

An beiden Seiten sollte ein Pflanzstreifen entstehen, um etwas Grün in diese Ecke zu bringen. Der Sand wurde entfernt, mit Erde aufgefüllt (es ist leider recht schattig hier, ein Magerbeet machte also keinen Sinn, sonst hätte ich den Sand gelassen, aber ohne Sonne wird das nicht viel mit den Magerheit liebenden Pflanzen) und dann bepflanzt.

Auf diesem Bild sieht es noch recht kahl aus, aber ein Jahr später hat sich die vormals so triste Einfahrt in einen wildromantischen Winkel verwandelt, der mit allerlei Gesumm auch deutlich mit Leben gefüllt ist.

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