Trockenmauer

Eine Erhöhung im Garten ist grundsätzlich eine gute Idee, bereichert es doch die Optik und Struktur, wenn nicht alles auf gleichem Niveau ist. Hier bietet sich unter anderem der Bau einer Trockenmauer an, zumal Trockenmauern als Biotop für Insekten, Amphibien usw. sehr wertvoll sind.

An sich würde man eine Trockenmauer natürlich mit schönen Natursteinen errichten. Die hatte ich aber nicht. Stattdessen hatte ich reichlich Waschbetonplatten, da die Vorbesitzer dieses Gartens eine größere Fläche damit belegt hatten, die nun wieder ohne Beton atmen durfte.

Und ja, das geht auch und wenn man sie zerschlägt siehts gar nicht mal so schlecht aus bzw. ich wage sogar zu behaupten, dass man zweimal hinschauen muss, um zu sehen, dass es kein Naturstein ist. Also mal wieder ein erfolgreiches Upcycling.

Auf der vorderen etwas schattigeren Seite habe ich einen kleinen Sitzplatz integriert, auf der sonnigen Rückseite Pflanzflächen für Wärme liebendeKräuter. Da das die Südseite ist, bildet sich durch die Steine dort eine Sonnenfalle, was südländische Kräuter wie Rosmarin, Salbei, Thymian und Co. sehr lieben.

Auf dieser sonnigen Rückseite habe ich auch absichtlich „unordentlich“ gearbeitet, also größere Ritzen und Öffnungen zwischen den Steinen gelassen, um eventuell hier vorbeikommenden Amphibien oder anderen Tieren Schlupflöcher zu bieten. Etwas Altholz ergänzt das Trockenbiotop.

Zurück