Wie ich lernte, meine Vision zu leben

  • 5 Minuten Lesezeit

Die meisten von uns kennen Zeiten im Leben, in denen wir spüren, dass wir eigentlich anders leben wollen, als wir es tun – freier, leichter, ruhiger, näher bei uns selbst…


Vielleicht auch aufregender, erfüllter, weniger langweilig und mit mehr Sinn…

Funktionieren macht nicht glücklich

Ich wusste nur nicht, wie das realisierbar war. Meine Lebenssituation ließ das zunächst nicht zu. Ich lebte allein, hatte keine größeren Ersparnisse, war finanziell auf meinen Job angewiesen, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen und örtlich in Norddeutschland gebunden. Damit irgendwohin in sonnigere Gefilde ans Meer auszuwandern, erschien ziemlich unmöglich.

Und doch ist es mir innerhalb von einem Jahr gelungen, denn ich konnte erkennen, dass es meine eigenen Überzeugungen waren, die mich in meiner alten Lebenssituation festhielten.

Geschichten, die wir uns selbst erzählen

Veränderung geschieht nicht durch Wünschen oder Hoffen, sondern indem wir unseren inneren Filter neu ausrichten; das heißt, indem wir die Überzeugungen über uns selbst und die Welt verändern. Um das zu tun, müssen wir erkennen, welche Geschichten wir uns über uns selbst erzählen.

  • Was glauben wir über uns und die Welt?
  • Welche Annahmen halten wir für wahr?
  • Welche inneren Bilder bestimmen unsere Entscheidungen, unsere Wahrnehmung und unser Verhalten?

Dieses Bewusstwerden ist der erste Schritt, denn nur wenn wir wissen, welche Muster uns leiten, können wir sie verändern.

Der nächste Schritt besteht dann darin, diese alten Überzeugungen infrage zu stellen. Wir hinterfragen die „Fakten“, die wir bisher als wahr akzeptiert haben und prüfen, ob sie wirklich stimmen.

Mit jedem Zweifel an einer alten Annahme öffnen wir einen kleinen Raum für neue Möglichkeiten. Manchmal ist der erste Schritt nur ein zaghaftes „ja…doch…es könnte ja sein…“ aber genau das macht bereits den Unterschied aus.

Impuls aus der Akasha Chronik

In mir gab es damals den Glaubenssatz, den ich als absolute Wahrheit empfand : „Ich kann nicht auswandern. Ich bin von meinem Job abhängig und örtlich gebunden.“

Und jeder, mit dem ich darüber sprach, gab mir recht und bestätigte mich.

Jeder? Nicht ganz jeder…denn ich sprach nicht nur mit Menschen darüber. Da ich Akasha-Chronik-Leserin bin, stellte ich diese Frage auch in der Akasha-Chronik und dort bekam ich keine Bestätigung meines Glaubensmusters.

Hier bekam ich die zunächst etwas kryptisch anmutende Botschaft: „Mach doch mal die Tür auf“. Das war im ersten Moment verwirrend, klärte sich aber schnell und war für mich dann sehr verständlich.

Solange ich überzeugt war, dass ich nicht auswandern kann, war die Tür zu. Mit dem Glaubenssatz „Es geht nicht. Ich kann nicht auswandern“ hatte ich natürlich jegliche Möglichkeit, die es geben könnte, aus meinem Fokus und meiner Frequenz verbannt.

Was immer wir glauben, das Leben gibt uns darin recht.

Da ich daran glaubte, dass es nicht geht, lebte ich in der Frequenz und Wahrnehmung von „Es geht nicht“ und das Leben antwortete „Ja, Du hast recht. Es geht nicht“.

Es ging also darum, zu glauben, dass es möglich wäre. Das konnte ich aber nicht, weil ich mir einfach nicht vorstellen konnte, wie es denn gehen sollte. Daher wurde mir gesagt, ich solle erstmal die Tür aufmachen, was bedeutete, zuzulassen, dass es vielleicht eine Möglichkeit geben könnte

Als ich darüber nachdachte, konnte ich mich mit diesem Gedanken anfreunden. Ich sah zwar tatsächlich keinen Weg, aber wenn ich genauer darüber nachdachte, musste ich zugeben, dass es ja trotzdem einen Weg geben könnte. Ich konnte nicht mit Sicherheit sagen, dass kein Weg existierte, sondern nur, dass ich den Weg nicht sehen konnte. Es könnte ja sein…vielleicht…dass es eventuell doch einen Weg gäbe…wer weiß…

Wie die Welt auf das innere „Ja“ reagiert

Genau diese Einsicht war das Öffnen der Tür. Mehr brauchte es am Anfang nicht. Das war der kleine Spalt in der Tür, durch den ein erster Lichtstrahl dringen konnte. Das veränderte alles und wie so oft, hatte die Akasha-Chronik den entscheidenden Hinweis gegeben.

Ich arbeitete in den darauffolgenden Tagen und Wochen mit diesen Gedanken und es dauerte nicht lange, bis ich recht überzeugt sagen konnte: „Ich sehe den Weg zwar nicht, aber ich glaube, dass es vielleicht doch einen Weg geben könnte“.

Das war schon eine ganz andere Aussage als das „Es geht nicht“ am Beginn dieser Bewusstseinsarbeit. Und noch ein paar Wochen später war in mir eine Überzeugung entstanden, dass es ganz sicher einen Weg gibt, dass ich ihn nur noch nicht sehen kann.

An diesem Punkt hatte sich meine Frequenz von „Es geht nicht“ zu „Es geht“ verwandelt, vom Nein zum Ja. Und das Leben antwortete darauf, wie es das immer tut.

Türen öffneten sich, die ich zuvor gar nicht wahrgenommen hatte. Möglichkeiten tauchten auf, Menschen kamen in mein Leben, Unterstützung zeigte sich aus Richtungen, mit denen ich nie gerechnet hätte. Und plötzlich lag der Weg klar vor mir und ich fing an, meine Auswanderung zu planen und umzusetzen. Heute lebe ich am Schwarzen Meer und beglückwünsche mich täglich, dass ich diesen Weg gegangen bin.

Die Begrenzung, die ich vorher gesehen hatte, existierte nicht mehr. Die Tür war im Außen nie wirklich verschlossen gewesen. Nur in meinem Inneren durch das, woran ich geglaubt hatte.

Unser Glaube ist das stärkste Gefängnis, das wir bauen können, gleichzeitig ist er aber auch, die größte Freiheit, die wir haben.


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